Übergriffe auf Einsatzkräfte – Junge Union fordert härtere Strafen

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Ribnitz-Damgarten / Stralsund – Anlässlich des Übergriffs auf einen Rettungssanitäter und Notarzt in der Nacht zum Sonnabend in Ribnitz-Damgarten verurteilt die Junge Union Vorpommern-Rügen diesen Vorfall auf das Schärfste: „Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungssanitäter sind täglich sowie teilweise ehrenamtlich unterwegs, um Menschen zu helfen. Ein Angriff mit Böllern während eines Einsatzes stellt eine abgrundtiefe Abscheulichkeit dar“, schildert JU-Kreisvorsitzender Georg Günther.

„Es kann nicht sein, dass Helfer vor Ort zur Zielscheibe von Pöbeleien und Tätlichkeiten werden. Diese Menschen setzen bereits ihr Leben bei den verschiedensten Notfallsituationen aufs Spiel. Die Konsequenz aus den Vorkommnissen kann deshalb nur ein härteres Vorgehen gegen Straftäter sein“, stellt Günther fest und fordert weiter: „Die Bundesregierung hat bereits vor einigen Tagen eine Strafverschärfung bei Angriffen auf Polizisten und andere Einsatzkräfte angekündigt. Dies muss schnell umgesetzt werden.“ Bisher wird strafrechtlich nur derjenige verfolgt, der Einsatzkräfte bei Vollstreckungshandlungen angreift.

„Wir sehen das Geschehen als mahnendes Beispiel und möchten uns gleichermaßen für den Einsatz aller Einsatzkräfte bedanken. Die JU weiß um die Bedeutung dieser. Aus diesem Grund engagieren wir uns jährlich als Junge Union Vorpommern-Rügen karitativ für die Freiwilligen Feuerwehren im Kreis“, stellt Georg Günther abschließend fest.

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