Keine Ausdünnung der Bahn im ländlichen Raum – Projekt „Darßbahn“ ist im Kreistag klare Beschlusslage

Eingetragen bei: Barth, Fischland-Darss-Zingst, Nordvorpommern | 0

Stralsund – Der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jungen Union Vorpommern-Rügen, Maximilian Schwarz, weist in der aktuellen Debatte auf eine klare Beschlusslage zur Umsetzung des Bahnprojektes „Darßbahn“ im Kreistag hin.

„Die CDU Kreistagsfraktion steht voll und ganz hinter dem Projekt Darßbahn“, stellt Maximilian Schwarz die Haltung seiner Fraktionskollegen und der Jungen Union heraus. Bereits im Juni 2012 hat sich die Mehrheit des Kreistages für das Wiederaufleben der alten Bahnstrecke zwischen Barth und Zingst ausgesprochen. Mit Herzblut und regionaler Verbundenheit fühle ich mich diesem Beschluss verpflichtet, gibt Schwarz an.

„Für die kommende Sitzung des Kreisentwicklungs-, Wirtschafts- und Tourismusausschusses werde ich das Thema Bahnstrecke zwischen Barth, Velgast und Stralsund auf die Tagesordnung setzen, denn ein Wegfall hätte nicht nur Auswirkungen auf die Stadt Barth. Zudem wären die Investitionen und Anstrengungen zur Darßbahn auf einen Schlag vernichtet. Wir können nicht hinnehmen, dass Minister Pegel unsere touristischen Zentren auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst auf der einen Seite, aber auch den ländlichen Raum auf der anderen Seite vom Bahnverkehr abkoppelt“, macht Maximilian Schwarz deutlich.

„Für die gesamte Region setzen wir auf mehr Nachhaltigkeit. Es ist kontraproduktiv für unsere Weiterentwicklung auf Seiten des Landesverkehrsministers nur die vergangenen Fahrgastzahlen zwischen Barth und Stralsund einzeln zu bewerten. Vielmehr muss im Ganzen zusammen mit dem Projekt Darßbahn und prognostizierten Zahlen für eine Strecke Prerow – Stralsund gedacht werden. Die Ostseeküste auf der einen und das Weltkulturerbe der Hansestadt Stralsund als Tor zur Insel Rügen auf der anderen Seite – jeweils mit gestiegenen Übernachtungszahlen – machen das Potenzial für eine Bahnstrecke deutlich“, stellt Schwarz abschließend heraus und kündigte einen Antrag auf der Dezembersitzung des Kreistages an.

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