Junge Union zur Energiewende – Jugendorganisation besucht Offshore-Terminal in Sassnitz-Mukran

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Sassnitz – Zum Ende des Monates Mai besuchte der Kreisverband der Jungen Union Vorpommern-Rügen das Offshore-Terminal im Fährhafen Sassnitz-Mukran. Dabei führte der hiesige Bauleiter der Firma Siemens über den Anleger und beantwortete die verschiedensten Fragen rund um die Lagerung, Montage und spätere Verschiffung von Anlagenkomponenten für den Windpark „EnBW Batlic II“ auf der Ostsee. Dieser wird in wenigen Wochen vor der Fertigstellung stehen und kann mit seinen 80 Windkraftanlagen einen jährlichen Ertrag von 1,2 Milliarden Kilowattstunden erzeugen. Dies entspricht einer Versorgung von bis zu 340.000 Haushalten. „Eine beachtliche Leistung und somit auch ein bedeutsamer Bestandteil der angestrebten Energiewende“, stellt JU-Mitglied Julia Präkel fest.

„Zu betonen ist auch, dass hier mindestens zehn Mitarbeiter von der Insel stammen und bereits eine Weiterbeschäftigung erhalten haben. In der Vergangenheit belieferten zudem circa fünfzig Rügener Firmen das ausführende Unternehmen Siemens. Das ist für unsere regionale Wertschöpfung einfach wichtig“, bemerkt Julia Präkel weiter.

Bei der anschließenden Diskussion stellten die Mitglieder der Jungen Union Vorpommern-Rügen aber auch fest, dass dieser von Deutschland eingeschlagene Weg bei seiner weiteren Ausführung, gerade beim Thema Netzausbau, einer Verbesserung bedarf.
Für das Gelände vor Ort bedeutet die Fertigstellung von „EnBW Batlic II“ keinen Rückschritt. Bereits weitere Firmen wollen den Anleger für die Offshore-Branche nutzen und eröffnen dem Terminal neue wirtschaftliche Perspektiven.

„Wir als Junge Union sind begeistert von der Technologie hier in Sassnitz und bedanken uns bei Herrn Schulz für die interessante Führung über das Gelände“, fasst Kreisvorsitzender Georg Günther zusammen.

 

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