Junge Union setzt grünes Zeichen gegen Vandalismus

Eingetragen bei: MV, Rügen | 0

Götemitz „Die Mauer muss höher“ oder „Nein zur B 96n“ sind auf dem Holzzaun an der entstehenden Bundesstraße nahe Götemitz auf der Insel Rügen zu lesen. Gegner der Straße hatten die Nähe des Zauns an der Straße zwischen Samtens und Rambin genutzt, um ihren Unmut mit politischen Graffitis zu äußern. Dieser war zum Vogelschutz errichtet worden.

Auf Initiative des Landrates Ralf Drescher kamen am 11. Mai 2013 Wirtschaftsvertreter und  Mitglieder der Jungen Union Vorpommern-Rügen sowie des JU-Landesverbandes mit Spaten, Bannern und Farbe zusammen. Ihr Ziel: Dem Vandalismus Einhalt zu bieten.

Im Mittelpunkt der JU-Aktion stand die Begrünung des 400 Meter langen Streifens. Dazu wurden mithilfe der Firma IBR Sonnenblumen angesät und wilder Wein angepflanzt. „Wir haben mit unserer Pflanzaktion ein ganz besonderes Zeichen gesetzt“, freut sich Franz-Robert Liskow, Landesvorsitzender der JU M-V.  Die 15 Freiwillige brachten daneben ein Banner mit der Aufschrift „Wir fordern die sofortige Fertigstellung der B 96n bis Bergen“ an und ergänzten einen den Spruch der Gegner „Rügen ist schön“ mit „ … und bleibt es auch“.

„Einheimischen und Touristen soll sich nicht mehr ein Bild mit Graffitis bieten. Dieses Straßenprojekt gehört zur Insel Rügen, da es für eine verkehrstechnische Entlastung steht. Die Gegner sind um eine inhaltliche Auseinandersetzung gefragt. Sachbeschädigung gehört eindeutig nicht dazu!“, äußert sich Kreisvorsitzender Georg Günther. Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden mit der Resonanz von Bürgern sowie Medien vor Ort. In ein paar Wochen dürften sie das Ergebnis ihrer Pflanzaktion sehen dürfen.

 

Hinterlasse einen Kommentar