Junge Union fordert neues Konzept für das Landesmuseum

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Stralsund – Angesichts der bekannt gewordenen Kostensteigerung für das geplante Archäologische Landesmuseum fordert die Junge Union Vorpommern-Rügen ein Umdenken:

„Wenn der veranschlagte Betrag von 25 bis 30 Millionen Euro auf bis zu 100 Millionen Euro für ein Museum in Rostock anwächst, muss von der Landesregierung ein neues Konzept auf den Tisch“, so JU-Kreisvorsitzender Georg Günther.

„Bei dieser Neukonzipierung des Museums sollten die Wahl des Standortes und dessen Kosten berücksichtigt werden. Bereits seit dem Jahr 2016 sprechen wir uns als JU-Kreisverband für einen Sitz in Vorpommern aus. Das vom Kultusministerium in Auftrag gegebene Gutachten sah die Standorte Stralsund, Greifswald und Putbus jeweils auf dem dritten bis fünften Platz“, berichtet der JU-Kreisvorsitzende.

„Wenn in der Hansestadt Rostock kein kostengünstiger Museumsstandort gefunden werden kann, müssen wir Alternativen hinzuziehen. Gerade in der Weltkulturerbestadt Stralsund oder der ehemaligen fürstlichen Residenzstadt Putbus bieten sich weitere Möglichkeiten an. Das Archäologische Landesmuseum würde in Vorpommern einerseits über die Ausstellungen hinaus historische Zeugnisse in der umgebenden Landschaft würdigen und anderseits vom hohen Besucheraufkommen in der Region profitieren können. Da zudem entschieden wurde, den Lehrstuhl für Archäologie an der Universität Rostock anzusiedeln und dessen Inhaber auch dem Landesmuseum vorsteht, kann es nur im Interesse der Wissenschaft sein, diese Institution in beiden Landesteilen zu verankern. Das federführende SPD-Ministerium muss nach der jahrelangen Planungsphase endlich mit einem praktikablen Konzept handeln“, fordert Georg Günther abschließend.

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