Projekt Feuerwehr-Führerscheine: Junge Union begrüßt zusätzliche Förderung des Landes

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Stralsund / Süderholz – Die Bekanntgabe der CDU-Landtagsfraktion, Mecklenburg-Vorpommern werde in den kommenden zwei Jahren den Erwerb von LKW-Führerscheinen für Feuerwehrleute mit insgesamt 100.000 Euro fördern, ist im Kreis Vorpommern-Rügen begrüßt worden: „Wir als Junge Union freuen uns über diese Landesförderung. Sie stellt den Beitrag dar, den wir mit unserem politischen Vorhaben vor einem Jahr umgesetzt sehen wollten“, stellt JU-Kreisvorsitzender Georg Günther fest.

In der Gemeinde Süderholz war im November 2014 das Problem der fehlenden Führerscheine sowie des mangelnden Nachwuchses von Vertretern der Feuerwehr und aus der Politik aufgegriffen worden. „Das Land finanziert seit vielen Jahren den Erwerb von neuen Lastkraftwagen der Freiwilligen Feuerwehren. Doch wer wird in Zukunft das Löschfahrzeug zum Einsatzort fahren? Dieser Frage gingen der Gemeindejugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Süderholz, Tobias Lembke, sowie unser Gemeindevertretervorsteher Wotan Drescher nach und kamen mit diesem Anliegen auf mich zu“, berichtet Günther. Die Junge Union wollte als die Jugendorganisation der CDU für diese Problematik auf mehreren Parteitagen ein Zeichen setzen, indem sie einen Antrag formulierte. Bestandteile waren beispielsweise der Ausbau der Präventivarbeit an Schulen und die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr von Seiten des öffentlichen Dienstes stetig zu fördern.

„Nachdem wir in Vorpommern-Rügen bereits vor wenigen Wochen die Ausbildung der Führerscheine in der Klasse C mit einer Fördersumme von insgesamt 67.000 Euro aus der freien Wirtschaft, dem Kreisfeuerwehrverband und den Gemeinden beginnen konnten, ist die Unterstützung des Bundeslandes ein weiterer Baustein zur Absicherung der Einsatzbereitschaft am Tage. Festzustellen bleibt jedoch, dass es sich dabei nur um einen Anfang handeln kann. Ich sehe unser Land weiterhin in der Pflicht, sich an den Aufwendungen der Ausbildung zu beteiligen. Ein solches Projekt der Feuerwehr-Führerscheine kann nur durch eine gemeinsame Beteiligung von Kommunen, Kreisen und gerade dem Landes geschultert werden“, stellt der JU-Kreisvorsitzende abschließend fest.

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