Junge Union begrüßt friedlichen Protest und dankt den Einsatzkräften

Eingetragen bei: Stralsund | 0

Stralsund Unter dem Motto „Kein Extremismus in unserer Stadt! Für Frieden und Versöhnung!“ kamen gestern über einhundert Bürger in der St.-Marien-Kirche zusammen, um ein friedliches Zeichen gegen Extremismus, Fremdenhass und Revisionismus zu setzen. Zum ökumenischen Gottesdienst hatten die Stralsunder Kirchgemeinden, der Kreisvorsitzende der CDU Vorpommern-Rügen, Harry Glawe, und der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Dr. Alexander Badrow, aufgerufen. Eine der Fürbitten, die von einem Mitglied der Jungen Union vorgetragen wurde, bat explizit um einen friedlichen Abend für die im Dienst befindlichen Polizeibeamten und Rettungskräfte. Anschließend wurde die zivilgesellschaftliche Aktion mit einem Lichterfest im Bürgergarten fortgesetzt.

Dass an diesem für Stralsund angespannten Abend offenbar nicht alle Akteure auf der Seite der Einsatzkräfte standen, findet bei der Jungen Union kein Verständnis. „Wir begrüßen den friedlichen Protest gegen den Aufmarsch der rechtsextremistischen NPD außerordentlich, verurteilen hingegen den Einsatz von Pfefferspray gegen Polizeibeamte oder das Bespucken von weiteren Einsatzkräften vor Ort. Das ist nur noch beschämend“, bemerkt der JU-Kreisvorsitzende Georg Günther. Die Junge Union dankt der Polizei und allen weiteren Hilfskräften, die in der gestrigen Nacht zum Einsatz kamen.

 

Hinterlasse einen Kommentar