Junge Union in Berlin – Angela Merkel lud zur Wahlkreisfahrt nach Berlin ein

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Zugegeben: Etwas früh und nasskalt war es, als sich am 8. Dezember ein Bus mit politisch interessierten Bürgern des Wahlkreises „Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I“ in die Bundeshauptstadt aufmachte. Um 5:30 Uhr starteten fünfzig Personen aller Altersklassen aus Bergen auf Rügen, Stralsund sowie Greifswald, bevor es weiter nach Berlin ging. Eingeladen hatte die örtliche Bundestagsabgeordnete Angela Merkel. Sie begrüßte zunächst ihre Gäste, bestehend aus Bergener Gymnasiasten, Mitgliedern der Jungen Union und weiteren engagierten Ehrenamtlern, in ihrer Wirkungsstätte, dem Bundeskanzleramt.

„Über ihre Einladung habe ich mich sehr gefreut. Es ist beeindruckend, dass sich Frau Merkel trotz ihres straffen Terminkalenders Zeit für ein kurzes Gespräch und gemeinsames Foto genommen hat“, berichtet die Marlowerin Manuela Schöler. Das Format der Reise, die sogenannte Wahlkreisfahrt, ist ein Mittel, um aus der repräsentativen Volksvertretung eine „Demokratie zum Anfassen“ zu machen. Die Mitglieder des Bundestages können jedes Jahr bis zu drei Gruppen einladen, um ihnen die Funktionsweise des Parlamentes sowie der sonstigen Institutionen in Berlin nahe zu bringen und sich der Diskussion mit den Bürgern zu stellen.

Im Anschluss wurden die Reisenden noch durch das Bundeskanzleramt entlang der Sitzungssäle und Bilder der letzten Kanzler geführt. Weitere Tagespunkte waren der Besuch von Bundestag und dessen Kuppel sowie eine Gesprächsrunde mit den Mitarbeiterinnen des Berliner Abgeordnetenbüros, die an manchen Tagen einige tausend E-Mails aus dem Wahlkreis, der Bundesrepublik und dem Ausland für die Abgeordnete und Bundeskanzlerin sichten.

Am folgenden Tag bot sich der Gruppe aus Vorpommern ein vielseitiges Programm, bestehend aus einer Stadtrundfahrt, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte und Besuchen im Auswärtigen Amt sowie dem Bundesministerium der Verteidigung. „Wie ist das Leben als Diplomat? Was passiert mit den Krisenherden in der Welt? Welche Auswirkungen hat die Bundeswehrreform?“ Diese Fragen von Bergener Schülern konnten die zuständigen Referenten, ein gestandener Diplomat und ein Kapitänleutnant, treffsicher beantworten.

„Es ist eine tolle Gelegenheit gewesen, um einmal das politische Berlin kennenzulernen, das wir ansonsten nur in der Tagesschau sehen. Außerdem konnte man über alle Altersgrenzen hinweg, sich über die verschiedensten Themen der Tagespolitik austauschen“, beschreibt der 21-jährige Student Dietrich Wenzel aus Stralsund abschließend seine Eindrücke.

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