Handyverbot an Schulen – Junge Union spricht sich für Verhältnismäßigkeit aus

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Stralsund  Bei der in der vergangenen Woche von der Ostsee-Zeitung aufgegrif

fenen Debatte um ein Handyverbot an Stralsunder Schulen spricht sich die Junge Union Vorpommern-Rügen für eine Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen aus.

„Sicherlich ist es richtig, dass Smartphones und Handys nicht den Unterricht stören dürfen. Ein Verbot der privaten Nutzung an einigen Stralsunder Schulen sehen wir aber sehr kritisch. Am Ende des Tages ist eine Oberschule auch dafür da, ihren Schülern Eigenverantwortung nahezubringen“, äußert sich der Kreisvorsitzende Georg Günther.

Zudem stünden Verbote außerhalb des Unterrichtes in keiner Relation zu einem erhofften Effekt. Es sei eher damit zu rechnen, dass sich das soziale Klima an den Schulen verschlechtere, wenn die Lehrer auch noch damit belastet werden, in den Pausen vor Schülern unnötig scharfe Regelungen durchzusetzen. Ein Nutzen darin, die Schüler in ihrer Pausengestaltung einzuschränken, sei keineswegs erkennbar.

Versuche Neue Medien und Technik in die Unterrichtsgestaltung miteinzubeziehen, begrüßt die Junge Union. So könne für die Schüler oftmals ein besserer Bezug zum vermittelten Lehrstoff hergestellt werden.

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