Guten Morgen, liebe SPD Vorpommern-Rügen!

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Die Forderung der Jungen Union nach einer Ansiedlung des Archäologischen Landesmuseums in Vorpommern ist auch bei den Sozialdemokraten im Kreis angekommen. Die SPD hat endlich ausgeschlafen. Was die Junge Union bereits unlängst im Vorfeld ihrer Mitgliederversammlung forderte, greift jetzt die sozialdemokratische Kreistagsfraktion auf“, bemerkt der JU-Kreisvorsitzende Georg Günther.

Mecklenburg-Vorpommern besitzt eine äußerst umfangreiche und wertvolle Sammlung von Kulturgütern, um die uns so manches Bundesland beneidet. Die Junge Union stellte bereits fest, dass bei der Suche nach einem Sitz des Archäologischen Landesmuseums Vorpommern und insbesondere die ehemalige Residenzstadt Putbus Berücksichtigung finden sollten.

Schade nur, dass die eigentlichen Ideengeber für die Bewerbung der Stadt Putbus in der Berichterstattung nicht genannt wurden. So sprachen nämlich der Landtagsabgeordnete Burkhard Lenz (CDU) sowie der Bürgervorsteher von Putbus, Gustav Lüth (CDU), bereits vor einem dreiviertel Jahr mit dem Kultusministerium sowie mit der Landesdenkmalpflege über diese Idee. Auch von dem Barther Historiker Dr. Albrecht erhielten sie Unterstützung“, führt die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende und Putbusser Stadtvertreterin Julia Präkel aus.

Allein die Insel Rügen nimmt innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern eine herausgehobene Stellung in der Frühgeschichte des Landes und des südlichen Ostseeraumes ein. Das Archäologische Landesmuseum würde in Vorpommern einerseits über die Ausstellungen hinaus historische Zeugnisse in der umgebenden Landschaft erschließen und anderseits vom hohen Besucheraufkommen in der Region profitieren können. Da zudem entschieden ist, dass der Lehrstuhl für Archäologie an der Universität Rostock angesiedelt wird, und dessen Inhaber auch dem Landesmuseum vorstehen soll, kann es nur im Interesse der Wissenschaft sein, diese Institution in beiden Landesteilen zu verankern“, ergänzt Präkel weiter.

Wir sehen als Junge Union die Landesregierung, insbesondere den SPD-Ministerpräsidenten Erwin Sellering und den zuständigen SPD-Kultusminister Mathias Bordkorb, in der Pflicht, das zukünftige Archäologische Landesmuseums in der Region Vorpommern anzusiedeln. Die hiesige SPD scheint, gerade zum kommenden Landtagswahlkampf aufgewacht zu sein. Die Zeit für Anreize in unserer vorpommerschen Region wäre weitaus früher möglich gewesen“, bemerkt der Kreisvorsitzende Georg Günther abschließend.