Bücherschränke für die Hansestadt: Junge Union sieht Nachbesserungen als notwendig an

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Stralsund – Dem am vergangenen Dienstag im Kultur- und Bildungsausschuss von der Stadtverwaltung vorgestellten Konzept für einen öffentlichen Bücherschrank in der Hansestadt Stralsund steht die Junge Union Vorpommern-Rügen positiv gegenüber. Die politische Jugendorganisation hatte dieses Projekt bereits im März über einen Antrag der CDU/FDP-Fraktion angeregt.

„Die Junge Union begrüßt die ersten Vorschläge einer Telefonzelle oder aber vom Künstler Raik Vincent gestalteter Holzschränke“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Georg Günther. Er ergänzt dazu: „Aufwendungen von bis zu 3.000 Euro sehen wir jedoch nicht als notwendig an. Das Beispiel der Stadt Marlow hat uns in der Vergangenheit gezeigt, dass weitaus geringere Kosten von circa 1.500 Euro für dieses Projekt realistisch sind. Einen Stromanschluss hält die JU gleichermaßen nicht für sinnvoll und würde die Finanzierung gern über Sponsoring oder Spendengelder gewährleistet wissen.“

Die Junge Union spricht sich weiterhin für das Modell eines Bücherschrankes zur kulturellen Bereicherung der Hanse- und Weltkulturerbestadt aus. „An den höheren Aufwendungen wollen wir unser Vorhaben nicht scheitern lassen und werden uns aktiv an der Erarbeitung alternativer Möglichkeiten einer Finanzierung beteiligen. Die Aussage des SPD-Ausschussmitgliedes Ute Bartel, sie habe Zweifel an der Umsetzung, halten uns als JU nicht auf, unser Ziel weiterhin zu verfolgen. Das Verhalten von Frau Bartels ist destruktiv. Schließlich war es auch die SPD, die den Antrag in der Bürgerschaft im März unterstützte“, betont Günther.

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