Befördert Minister Pegel Vorpommern weiter auf das Abstellgleis? – Junge Union sieht fragwürdiges Verhalten bei Darß-Bahn-Projekt –

Eingetragen bei: Barth, Fischland-Darss-Zingst, MV, Nordvorpommern | 0

Bereits mehr als eine Woche steht fest: Ein Ausbau der Darß-Bahn kommt nicht in Schwung. Das Land hat Klage gegen ein Planfeststellungsverfahren des Kreises Vorpommern-Rügen eingereicht und es werden weitere Monate ins Land gehen, bis eine Vermittlung oder Lösung dieses Rechtsstreites vorliegt.

„Wir als Junge Union Vorpommern-Rügen haben bereits im November des letzten Jahres die Schließungspläne der Stichstrecke Velgast bis Barth scharf kritisiert. Dass Herr Minister Pegel ein Klageverfahren als einzigen Ausweg betrachtet, um zu klären, wer Eigentümer der Meiningenbrücke oder wie der Verlauf von Schienen und Straßen ist, halte ich für vollkommen unangemessen“, bemängelt der JU-Kreisvorsitzende Georg Günther.

„Auch nach Gesprächen mit dem SPD-Verkehrsminister und verantwortlichen Mandatsträgern aus unserer Region bleiben meines Erachtens viele Fragen offen. Aus welchen Gründen klagt Herr Minister Pegel mit diesem langwierigen Verfahren? Warum können die Entscheidungsträger nicht an einen Tisch geholt werden und miteinander kommunizieren? Gibt es kein einheitliches Konzept, wie die gesamte Darß-Bahn in einen funktionierenden Schienenpersonennahverkehr eingebettet werden kann?“, fragt Günther nach.

Die Junge Union sieht den Bedarf eines weiteren Schienenausbaus auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst für dringend notwendig an. „Nicht allein die Touristen, sondern auch die Einheimischen wie Jugendliche ohne Führerschein wünschen sich eine schnellere Verbindung in die Erholungsgebiete und zum Strand. Es wird endlich Zeit, dass in Mecklenburg-Vorpommern ein fähiges Konzept des Personennahverkehrs vorgelegt wird und Herr Pegel als SPD-Verkehrsminister handelt statt klagt“, stellt Günther abschließend fest.